Judka Strittmatter folgt jetzt den Spuren ihres Großvaters

Judka Strittmatter ist Buchhändlerin, ehemalige Redakteurin, freie Journalistin und Autorin. Mit ihrem Romatdebut “Die Schwestern” beginnt sie nun, die die Fußstapfen ihres berühmten Großvaters Erwin Strittmatter zu treten. Sie lebt wechselweise in Berlin oder auch Brandenburg. Bereits 2001 war sie einmal für den Egon-Erwin-Kisch-Preis nominiert, als sie noch als Redakteurin tätig war. 2009 schrieb sie ihr erstes Buch, und zwar das Sachbuch “Die Berliner Museumsinsel”, in dem sie ihre Leser zu einer Rundreise durch die Berliner Museen sowie die nähere Umgebung einlädt.

Ihr Romandebut gewann sofort einen Preis

2012 veröffentlichte Judka Strittmatter ihren ersten Roman mit dem Titel “Die Schwestern”. Dieser Roman war so erfolgreich, dass die Autorin damit zur besten deutschen Debutautorin 2012 ernannt wurde. Das ist ein schöner Erfolg. In diesem Roman beschließen zwei Schwestern spontan, gemeinsam eine Reise in die ehemalige DDR zu machen, ihre alte Heimat. Das ergibt sich so, weil der Ehemann einer der Schwestern plötzlich verhindert ist. Während des Urlaubs ergeben sich zwischen diesen beiden Schwestern viele Konflikte. Beide hatten keine gute Beziehung zu ihren Eltern, woran sie diese Reise in die Vergangenheit nun erinnert, aber Johanne verdrängt die alten Erinnungen und möchte lieber nach vorn sehen, was sie im Roman oberflächlich erscheinen lässt. Martha hingegen hadert mit ihrer Vergangenheit und beschäftigt sich damit. Als sie eine alte Bekannte aus Kindergartenzeiten, die Esther heißt, wieder trifft, werden ihre Erinnerungen an früher noch wacher. Der sprachliche Ausdruck der Autorin, mit dem sie diese Konflikte beschreibt, wird von vielen ihrer Leser sehr gelobt.